Kiten mit Freestyle, Kite-Cross und Kite-Race

Ähnlich wie beim Wellenreiten oder Windsurfen gibt es auch beim Kitesurfen die Möglichkeit, sich im sportlichen Wettstreit mit Gleichgesinnten zu messen. Beim Kiten wird im Wesentlichen zwischen Freestyle und den Speed-Disziplinen unterschieden. Alternativ zum Wasser kann beim Kiten auch Schnee als Untergrund verwendet werden, was dann als Snowkiten bezeichnet wird. In der Zuschauergunst steht das Kitesurfen allerdings noch relativ weit hinter dem Windsurfen zurück, weshalb es diese Sportart bisher auch noch nicht ins Programm der Olympischen Spiele geschafft hat. Daher sind neben den nationalen Meisterschaften die Welt- und Europameisterschaften beim Kiten die Events, mit dem aus sportlicher Sicht höchsten Stellenwert.

Die Saison der Kitesurfer dauert in Deutschland von April bis Oktober. Der beste Kitesurfer wird dabei im Rahmen der Kitesurf-Trophy ermittelt, einer aus mehreren Rennen bestehenden Serie, die zwischen Mai und September an den Stränden der Nord- und Ostsee ausgetragen wird. Bei der Kitesurf-Trophy kommen genau wie bei Welt- und Europameisterschaften die Disziplinen Freestyle, Kite-Race und Kite-Cross zur Austragung. Das Kite-Race findet über eine flache Strecke statt, während es beim Kite-Cross zusätzlich noch verschiedene Hindernisse überwunden werden müssen, neben Geschwindigkeit also auch noch technisches Können gefragt ist. Als unumstrittene Königsdisziplin gilt beim Kiten jedoch der Freestyle, bei dem Sprünge und Kunststücke gezeigt und von Punktrichtern bewertet werden.