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Windsurfen beim Abnehmen ähnlich wirkungsvoll wie Laufen

Eine Studie des Windsurf-Profis Klaas Voget zum Kalorienverbrauch beim Windsurfen hat erstaunliche Ergebnisse erzielt. Die Studie hatte zum Ziel, den Fett- bzw. Kalorienverbrauch beim Windsurfen zu ermitteln. Klaas Voget arbeitete hierzu mit zwölf weiteren Windsurfern zusammen, die sich als Probanten für die Studie zur Verfügung stellten. Gemessen wurden die Pulsfrequenz und der Laktatwert beim freien Windsurfen und während des Wettkampfs in verschiedenen Disziplinen.

Beim freien Windsurfen lag die durchschnittliche Pulsfrequenz bei 136 Schlägen pro Minute, wobei Laktatwerte von 1,9 mmol/l erreicht wurden. Das bedeutet, dass beim Windsurfen über einen längeren Zeitraum von mehreren Stunden ähnlich viel Fett verbrannt wird wie beim Dauerlauf. Vorteile des Windsurfens gegenüber dem Joggen sind unter anderem, dass die Belastung als weniger anstrengend empfunden wird, mehr Muskelgruppen beansprucht werden und deutlich mehr Abwechslung im Spiel ist. Da sich die körperliche Belastung bei einem Puls von 136 in Grenzen hält, gehen Windsurfer auch bei mehrstündiger Aktivität keine Sauerstoffschuld ein und bewegen sich durchgehend im aeroben Bereich.

Beim Wettkampf wurden im Rahmen der Studie von Klaas Voget deutlich höhere Werte erzielt, die weniger an Windsurfen erinnern, sondern eher an einen Ausdauersport wie z.B. Triathlon. Die Spitzenwerte lagen bei den Disziplinen Wellenreiten und Freestyle bei 197 Herzschlägen pro Minute und Laktatwerten von bis zu 4,4 mmol/l. Ein Lauf bei einem WindsurfWettkampf dauert in der Regel 10 - 12 Minuten, weshalb hier zwar höhere Spitzenwerte erreicht werden, eine positive Auswirkung auf die Fettverbrennung jedoch nicht festzustellen ist. 

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