Windsurfen, Kitesurfen und Wakeboarding im Fokus der Sportmedizin
Windsurfen, Kitesurfen, Wakeboarding, Nordic Blading und Beachvolleyball wurden von den Sportmedizinern des Ortenau Klinikums unter die Lupe genommen, wobei vor allem der Risikofaktor dieser Trendsportarten beleuchtet wurde. In der Studie ging es den Sportmedizinern vor allem darum, die Freunde dieser Trendsportarten mit wichtigen Tipps zu versorgen, um Verletzungen bei der Ausübung ihrer Hobbys nach Möglichkeit zu vermeiden. Kitesurfen belegte bei dem Risiko-Check des Ortenau Klinikums den ersten Platz vor Wakeboarding, Nordic Blading, Windsurfen und Beachvolleyball.
Aufgrund des erhöhten Verletzungsrisikos weisen die Sportmediziner darauf hin, dass es gerade beim Kitesurfen lernen wichtig sei, sich vor den ersten Praxis-Einheiten mit den elementaren Grundlagen dieser Trendsportart vertraut zu machen. Als zwingend notwendig stufen die Experten des Ortenau Klinikums beim Kitesurfen außerdem eine geeignete Schutzausrüstung ein, wobei Knie, Beine, Rippen und Kopf besonders geschützt werden müssten.
Beim Wakeboarding zählen der Studie zufolge Prellungen, Zerrungen und bei mangelhafter Schutzausrüstung auch Knochenbrüche zu den häufigsten Verletzungen. Vorkenntnisse im Wasserski und Surfen werden beim Wakeboarding, einer Kombination aus beiden Trendsportarten, ausdrücklich empfohlen. Vergleichsweise ungefährlich ist das Windsurfen, wo die Sportmediziner allerdings zu Dehnübungen und einem ausgiebigen Aufwärmprogramm raten. Windsurfen sei zudem eine Trendsportart, die sich auch von älteren Menschen noch problemlos erlernen lasse und ohne besonderes Risiko behaftet sei.