Surfbrett
Je nach Surfdisziplin gibt es für das Wellenreiten, Windsurfen und Kitesurfen verschiedene Surfbretter, die sich in einigen Details mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden. Grundsätzlich bestehen aber alle Surfbretter aus einem leichten, besonders schwimmfähigen Material, was dem Auftrieb beim Surfen dient. Sehr weit verbreitet sind als Baumaterialien bei Surfbrettern Hartschaum oder Balsaholz. Zur zusätzlichen Gewichtsminimierung befindet sich in der Mitte ein Styroporkern, bei sehr modernen Surfbrettern wird anstatt des Styroporkerns ein Hohlraum mit Helium gefüllt. Helium ist leichter als Luft, wodurch sich der Auftrieb weiter verbessert.
Bei allen heutigen Surfbrettern handelt es sich prinzipiell um Weiterentwicklungen der sogenannten Longboards, die heute eigentlich nur noch beim Wellenreiten zu finden sind. Aufgrund der spezifischen Anforderungen, die beim Kitesurfen oder Windsurfen gefragt sind, haben sich allzu lange Surfbretter als ungeeignet erwiesen. Beim Wellenreiten verwendete Surfbretter weisen am Rumpf lediglich eine, gegebenenfalls auch zwei Finnen aus, die dem Surfer zusätzliche Stabilität im Wasser verleihen und ihm helfen die Richtung zu halten. Beim Windsurfen und Kitesurfen erhöht sich die Anzahl der Finnen auf zwei bzw. drei, außerdem sind eine oder mehrere Fußschlaufen vorhanden, um die Standfestigkeit des Surfers zu erhöhen.
Windsurfbretter sind darüber hinaus mit einer mittig angebrachten Schiene versehen, in der der Mastfuß für das Segel befestigt werden kann. Während herkömmliche Surfbretter nur in eine Richtung verwendet werden können, gibt es beim Kitesurfen auch Bi-Directional-Boards, die eine Richtungsänderung ohne vorherige Halse erlauben.