Surfreisen

Surfreisen haben sich inzwischen zu einem eigenen Zweig innerhalb des Tourismus entwickelt und werden weltweit angeboten. Der Boom bei den Surfreisen setzte zu Beginn der 1990er-Jahre an, als Windsurfen immer stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wurde. Die bevorzugten Destinationen für Touristen, die ihren Urlaub größtenteils dem Wellenreiten, Kite- oder Windsurfen widmen wollen, befinden sich in Australien oder den USA, insbesondere auf Hawaii. Aber auch in Deutschland oder anderen Nahzielen in Europa sind genügend Destinationen vorhanden, die beste Bedingungen für Surfer aller Disziplinen und Leistungsklassen bieten.

Bei der Planung einer Surfreise sollten jedoch einige grundlegende Überlegungen angestellt werden. Zunächst ist die Wahl der geeigneten Surfdestination von Bedeutung, da sich nicht jeder Spot zu jeder Jahreszeit und für jedes Leistungsvermögen in gleicher Weise eignet. Die Beschaffenheit des Strandes und der Wellengang sind hierfür die entscheidenden Kriterien. Ferner gilt es die finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen, da insbesondere Surfreisen zu den außereuropäischen Destinationen etwas teurer sind. Dank der fachkundigen Beratung bei erfahrenen Anbietern von Surfreisen ist die richtige Destination in der Regel aber schnell gefunden. In Europa bieten sich vor allem die Küsten von Nord- und Ostsee, die Kanarischen Inseln oder das Mittelmeer für eine Surfreise an.

Surfreisen können entweder alleine oder in der Gruppe in Angriff genommen werden. Eine besondere Form der Surfreise stellt das Surfcamp dar. Im Rahmen eines Surfcamps wird den Teilnehmern vor Ort eine Betreuung bzw. Schulung vor Ort durch erfahrenes und fachkundiges Personal gestellt, weshalb sich Surfcamps vor allem für Anfänger bestens eignen.