Surfschulen

Surfschulen gibt es inzwischen fast wie Sand am Meer, weshalb der Auswahl des richtigen Angebots eine ganz besondere Bedeutung zukommt. An oberster Stelle der Prioritätenliste sollte bei der Wahl der Surfschule das Vorhandensein von ausgebildeten und kompetenten Surflehrern stehen, die ihr Wissen möglichst zielgerichtet an die Surfschüler weitergeben können. Weitere Faktoren, die in die Entscheidung einfließen sollten, sind der Ort der Surfschule sowie das weiterführende Kursangebot. Oft ist es sinnvoll, nach einem erfolgreich abgeschlossenen Anfängerkurs einen Aufbaukurs oder einen Kurs für Fortgeschrittene zu belegen. Im Idealfall geschieht dies bei derselben Surfschule, da die einzelnen Kurse jeweils aufeinander aufbauen.

Bei den meisten Surfschulen stehen Kurse im Windsurfen, Kitesurfen oder Wellenreiten auf dem Lehrplan, also die drei am weitesten verbreiteten Surfdisziplinen. Auskunft über die Qualität des Angebots einer Surfschule gibt in Deutschland unter anderem die Lizenzierung der Einrichtung durch den DSV (Deutscher Surfverband) oder den VDS (Verband Deutscher Surflehrer), im Ausland gibt es auf nationaler und internationaler Ebene entsprechende Lizenzen. Beim Besuch einer Surfschule im Ausland, beispielsweise während eines Urlaubs am Mittelmeer oder Atlantik, sollten sich die Schüler im Vorfeld darüber informieren, in welcher Sprache an der betreffenden Surfschule unterrichtet wird. Vor allem in Spanien gibt es zahlreiche Surfschulen, die in deutscher Sprache unterrichten, sofern es möglich ist, Kursgruppen aus rein deutschsprachigen Schülern zu bilden, was nicht selten der Fall ist.