Wellenreiten lernen
Beim Wellenreiten handelt es sich um die vielleicht spektakulärste, mit Sicherheit aber älteste aller Surfdisziplinen. Die rasanten Manöver und Sprünge wecken bei Neueinsteigern das Interesse, selbst aufs Board zu steigen und das Wellenreiten zu lernen. Obwohl das Wellenreiten grundsätzlich auch von blutigen Anfängern relativ schnell erlernt werden kann, tun sich Quereinsteiger, die vom Windsurfen kommen, in der Regel etwas leichter. Im Gegensatz zum Windsurfen, gibt es beim Wellenreiten keinen Mast, der als zusätzliche Haltemöglichkeit dienen kann. Daher erfordert das Wellenreiten nicht nur eine höhere Beweglichkeit, sondern auch ein besseres Gleichgewichtsgefühl als das Windsurfen.
Während die wesentlichen Unterschiede zwischen Wellenreiten und Windsurfen im praktischen Teil nun genannt sind, weist die Theorie in beiden Surfdisziplinen eine große Ähnlichkeit auf. Diese Tatsache ist ein weiterer Grund dafür, weshalb der Umstieg vom Windsurfen auf das Wellenreiten in der Regel ohne größere Schwierigkeiten über die Bühne geht. Im Gegensatz zum Kite- oder Windsurfen gibt es in Deutschland und Europa nur sehr wenige Strände, die sich zum Wellenreiten eignen. Die besten Orte um das Wellenreiten zu lernen, befinden sich in den USA, insbesondere auf Hawaii, oder auch in Australien.
Die ersten Schritte beim Wellenreiten sollten auf eher auf längeren Surfbrettern unternommen werden, da diese in der Regel leichter zu kontrollieren sind. Sogenannte Shortboards, die bei richtiger Handhabung eine höhere Wendigkeit und spektakulärere Sprünge ermöglichen, sind nur fortgeschrittenen Surfern zu empfehlen. Um das Wellenreiten zu lernen, sollten sich Anfänger zu Beginn nur in bewachte und flache Küstenregionen begeben, um kein unnötiges Risiko einzugehen.