Windsurfer
Wie in fast jeder Sportart gibt es auch beim Windsurfen Idole und lebende Legenden, die untrennbar mit dem Surfen verbunden sind und dem Trendsport eine gewisse Popularität verleihen. Als die beiden besten Windsurfer aller Zeiten gelten der US-Amerikaner Robby Naish und Björn Dunkerbeck aus Dänemark. Björn Dunkerbeck kann auf eine Sammlung von nicht weniger als 36 Weltmeister-Titeln in den verschiedensten Surfdisziplinen verweisen, sein Dauerrivale Robby Naish steht dem gebürtigen Dänen mit niederländischem Pass mit 24 WM-Titeln allerdings kaum nach. Ungezählte Erfolge bei Weltcup-Events runden die Karrieren der beiden besten Windsurfer aller Zeiten ab.
Björn Dunkerbeck gilt als multinational und startete bis 2007 für Spanien (Segelkennung E-11), bevor er in die Schweiz (SUI-11) wechselte. Robby Naish (US-1111) und Björn Dunkerbeck haben das Feld bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen inzwischen weitgehend der jüngeren Konkurrenz überlassen und starten nur noch sporadisch bei ausgewählten Surf-Events oder versuchen sich an Weltrekorden.
In Deutschland heißen die aktuellen Stars unter den Windsurfern beispielsweise Torsten Mallon (Speedsurfen), Steffi Wahl (Freestyle) und Max Droege (Keikisurfen). Auf internationaler Ebene sind folgende Windsurfer zu nennen: Ricardo Campello (Venezuela), Antxon Otaegui (Spanien), Marcilio Browne (Brasilien) oder Kathrin Jaggi (Schweiz). Windsurfer gelten als eingeschworene Gemeinschaft, die auf dem Wasser zwar gegeneinander antreten, sich im Privatleben in der Regel aber sehr gut verstehen.