Windsurfing
Das Windsurfing beschreibt grundsätzlich das Surfen mit einem Windsegel. Häufig wird vom Windsurfing auch im Zusammenhang mit sportlichen Wettkämpfen beim Windsurfen gesprochen. Die Variationen innerhalb der weitgehend eigenständigen Surfdisziplin Windsurfen ist äußerst abwechslungsreich und vielfältig, weshalb sich diese Wettkampfformen nicht nur bei den Sportlern großer Beliebtheit erfreuen, sondern auch beim Publikum reges Interesse hervorrufen. Am populärsten ist das Windsurfing in den USA, wo die Events regelmäßig mehrere tausend Zuschauer an die Strände locken.
Bei den verschiedenen Disziplinen innerhalb des sportlich ambitionierten Windsurfings sind verschiedene Fähigkeiten gefragt. Freestyle und Wave verstehen sich als ausschließlich technisch ausgerichtete Disziplinen, bei denen die von den Surfern gezeigten Kunststücke und Sprünge, die sogenannten Moves, von Punktrichtern benotet werden. Dem stehen auf der anderen Seite die Speed-Disziplinen Slalom, Supercross oder Regatta gegenüber, bei denen es darum geht, einen zuvor festgelegten Parcours so schnell wie möglich zu absolvieren. Besonderes Spektakel versprechen die Indoor-Wettbewerbe, die mancherorts in der Halle zur Austragung kommen und bei denen das Publikum viel näher am Geschehen ist.
Neben Wettkämpfen und Meisterschaften auf sämtlichen regionalen, nationalen und internationalen Ebenen, hat es das Windsurfing inzwischen auch zu olympischen Ehren gebracht. Erstmals waren die Windsurfer bei den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles am Start. Im Rahmen der Segelwettbewerbe werden dabei ausschließlich Regatten ausgetragen, während bei Welt- und Europameisterschaften in allen Disziplinen des Windsurfens Titel und Medaillen vergeben werden.
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